Sonntag, 17. Juni 2012

Deutsche Post - Frankfurt am Main -> Kamchatka - 17.06.2012

Ich habe einen Brief an die Presseabteilung der Deutschen Post geschrieben um zu erfahren, warum die Laufzeiten eines Briefes nach Russland, Kamchatka so lang sind.

To: briefinternational@deutschepost.de, presse@deutschepost.de, 
info@deutschepost.de, Christof Ehrhart

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich bin freier Journalist und berichte über mangelnde Servicequalität in Geschäften rund um Frankfurt am Main. Sie können meine Berichte unter www.servicewueste-frankfurt.de einsehen.

Schon zum zweiten Mal ist der Versand eines Briefes nach Kamchatka, Russland extrem verzögert.

Der erste Versand erfolgte per Eil International 24.01.2012

unter der Nummer: LX710160814DE

Der Brief kam leider erst 3 Monate später in Russland an. Das hierbei keine Rede von "Eil International" sein kann ist wohl offensichtlich.

Ich hatte in der Zeit die Dokumente nochmals per DHL Express versendet, am 09. Februar 2012

Sendungsnummer: 1423699325

Dieser ist zum Glück auch am 14.02.2012 angekommen.

Den nächsten Brief habe Ich am 10.04.2012 eingeliefert, diesmal per Einschreiben.

RT161223361DE

Es sind bereits 2 Monate vergangen, und auch von diesem Brief keine Spur.

Hierbei ist es für mich sehr erklärungsbedürftig, dass die Sendezeiten so lange sind.

Können Sie dies mir bitte erläutern und entsprechende Schritte einleiten, da Ich nicht jedesmal DHL Express in Anspruch nehmen will.

Außerdem erwarte Ich eine adäquate Entschuldigung und Entschädigung, für diese enormen Laufzeiten der Briefe.

Vielen Dank und MfG


18.06.2012, 12:47 - Antwort der Pressestelle der Deutschen Post

Sehr geehrter Herr xxxxx

bezüglich Ihrer Anfrage haben meine Recherchen folgendes ergeben:
Die Sendung LX710160814DE wurde am 24.01.2012 eingeliefert und von uns bereits am 25.01.2012 der russischen Post übergeben. Aufgrund der langen Laufzeit hatten wir hierzu auch ein Nachforschungsverfahren eingeleitet, das wir jedoch bedauerlicherweise am 18.04.2012, aufgrund fehlender Informationen seitens der russischen Post, ergebnislos abschließen mussten.

Bezüglich des Einschreibens (RT161223361DE v. 10.04.12) müssen wir momentan davon ausgehen, dass die Sendung wahrscheinlich noch in der russischen Zollbearbeitung feststeckt. Wir haben die Sendung bereits einen Tag nach der Einlieferung (am 11.04.2012) an die russische Post übergeben. Leider müssen wir feststellen, dass die Verzollung auf russischer Seite zu teilweise erheblichen Verzögerungen im Postverkehr führt. Das haben wir selbstverständlich reklamiert. Allerdings haben wir auf die Arbeit der russischen Zollbehörden nur geringen Einfluss und sind auf deren Mitarbeit angewiesen.

Ich darf Ihnen versichern, dass wir unsererseits alles tun, um die Sendungen schnell und zuverlässig zu ihren Empfängern zu transportieren. Im internationalen Postverkehr sind wir jedoch auch auf ausländische Postunternehmen, die Zollbehörden, deren Leistungen und Kooperation angewiesen. Dass es hier leider vereinzelt zu Verzögerungen kommt, bedauern wir sehr und dafür bitten wir ausdrücklich um Entschuldigung.

Mit freundlichen Grüßen

S.H.

Deutsche Post DHL
Media Relations
Pressestelle Frankfurt
Pressesprecher

Fazit:

Ich hatte in der Zwischenzeit die Dokumente bereits damals persönlich in Kamchatka übergeben. Klasse, dass man jetzt auch selber Briefbote spielen muss! Und ab auf die Bad Service List.

Ich werde die russische Post anschreiben und um Stellungsnahme bitte.
Bis auf weiteres wird die Deutsche Post von der Bad-Service-List entfernt!



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen